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Blick über den Beckenrand

Der Norden trifft den Süden

"Blick über den Beckenrand" ist eine Kooperation zwischen den ZdT geförderten Projekten "Alle ins Boot" der DLRG-Jugend Bayern und unserem Projekt "MEER.Verantwortung". Zusammen bieten wir verschiedene Workshops zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Themen an und wollen alle Mitgliedern einladen, mal einen Blick über den Beckenrand zu wagen. Dazu laden wir Dich gerne ein! 

Online-Fortbildung 03.11.2022

„Inklusion leben, aber wie? - Vielfalt würdigen in der DLRG“

Anmeldung: bis 02.11.2022 unter DLRG - Veranstaltungsanmeldung - Schleswig-Holstein e.V. 
Der Einwahl-Link für Zoom wird kurz vor Beginn des Workshops per Mail zugeschickt.
Leitung: Sandra Zimny, Projektleitung „MEER.Verantwortung“ und Désirée Haack, Projektleitung „Alle ins Boot“
Info: anerkannt in Schleswig-Holstein und Bayern als JuLeiCa-Fortbildung mit 4 LE (Lerneinheiten)
Referent: Daniel Horneber, Erzieher und freier Speaker

Inhalt: Die DLRG hat vielfältige Angebote für Menschen jeglichen Alters, für Menschen aus verschiedenen sozialen Umfeldern und mit ganz individuellen Stärken. Jede*r kann hier den eigenen Interessenneigungen folgen. Doch wie sieht es mit Menschen aus, die von Behinderung betroffen sind? Wie inklusiv ist die DLRG in ihrer Exklusivität?

Diesen und anderen Fragen möchten wir im Workshop auf den Grund gehen. Wir ergründen gemeinsam, wie Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung in der DLRG aussehen kann - der Fokus der Veranstaltung liegt dabei auf Veranstaltungen ohne konkreten Schwimm- oder Wasserrettungsbezug, wie bspw. Zeltlager oder Freizeiten. Dabei beleuchten wir, was es zu beachten gilt und welche Fallstricke es auch geben kann. Das Ziel ist, zu verstehen, worin der Unterschied zwischen Integration und Inklusion liegt und ganz konkrete Handlungsschritte aufzuzeigen.

Wir begrüßen dafür Daniel Horneber als Referenten. Er ist Erzieher und freier Speaker. Als Mensch mit Beeinträchtigung gründet er sein Wissen zum Teil auch auf persönlichen Erfahrungen und bietet Seminare und Workshops zu den Themen Behinderung, Beeinträchtigung und Inklusion an.

Online-Fortbildung 10.06.2022

„Ups, I did it again- ein Workshop zum Umgang mit Geschlecht, Erwartungen und Diversität“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Blick über den Beckenrand“ fand das Onlineseminar „Ups, I did it again“ statt. Die Veranstaltungsreihe wurde in Kooperation von den beiden Demokratieprojekten „Alle ins Boot“ der DLRG-Jugend Bayern und „MEER.Verantwortung“ der DLRG Schleswig-Holstein initiiert.

Das Seminar machte bewusst, dass die deutsche Sprache mit dem Wort „Geschlecht“ leider nur ein Wort für die soziale und die biologische Betrachtung vorsieht, die dann meist nur die körperliche Sicht auf die Identität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht darstellt. Es ist aber nicht alles wie es scheint oder gesellschaftlich zugewiesen wird.

Auf die Situation im eigenen und im Umfeld der DLRG wurde in den Gruppenarbeiten und Sessions eingegangen:
Die Teilnehmenden fanden heraus, dass es innerhalb der Organisation bereits viele Aktionen und Programme gibt und dass im Leitbild der DLRG-Jugend schon darauf eingegangen wird: „…gestalten wir ein Umfeld, in dem sich Frauen und Männer, Mädchen und Jungen unabhängig von existierenden Rollenzuschreibungen gleichberechtigt entsprechend ihren Bedürfnissen engagieren können“.

Bei Führungspersonen herrscht noch keine Geschlechtergerechtigkeit innerhalb der DLRG. In Einzelfällen gibt es auch grenzwertige übergriffige Situationen, die meist verbandsintern geregelt werden und die oftmals beleidigend sind, aber in wenigen Fällen strafrechtlich relevant sind.

Da bei Aktionen und Einsätzen der DLRG im Bereich der Hilfeleistung und im schwimmerischen Bereich körperliche Kontakte stattfinden ist eine besondere Sensibilisierung nötig. Hierfür sind Handlungsstrategien für die Wasserretter:innen nötig, die die gendergerechte Arbeit im Verband in den Focus rücken und Hauptamtler:innen und alle ehrenamtlich Tätigen unterstützen und ihnen Mut machen das Thema offen anzusprechen und innerhalb der DLRG zu verbreiten.

Gendergerechte Sprache ist zwar an vielen Stellen schon in Gebrauch, es gibt aber noch keine durchgängigen Regel hierfür.

Im Rettungssport ist noch nach klaren Richtlinien zu suchen, wie Teilnehmer:innen mit anderen als den normativ akzeptierten Identitäten eingestuft und eingewertet werden.

Das Seminar hat aufgezeigt, dass die DLRG zwar auf einem guten Weg, aber auf keinem Fall am Ziel angekommen ist und auch an vielen Stellen noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist.

Autor: Thomas Hain (DLRG-Jugend Bayern)

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