Informationen zum Bundeskinderschutzgesetz

Das Bundeskinderschutzgesetz ist am 01.01.2012 in Kraft getreten.

Für viele neue Regelungen muss nun die Umsetzung in Angriff genommen werden. Dies trifft insbesondere dort zu, wo der Gesetzgeber große Spielräume für die Ausgestaltung vor Ort gelassen hat. Das  Bundeskinderschutzgesetz erweitert die Vorschriften im SGB VIII und sieht vor, dass zukünftig auch von Ehrenamtlichen ein Führungszeugnis vorgelegt werden muss, wenn Art, Dauer und Intensität des Kontakts dieser Personen mit Kindern und Jugendlichen dies notwendig machen. Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe (i.d.R. Jugendamt Kreis/kreisfreie Stadt) sollen über die dafür in Frage kommenden Tätigkeiten mit den Vereinen Vereinbarungen schließen! Bei Bedarf kann hierzu im Vorwege Rücksprache mit  der DLRG SH  gehalten werden. (Ansprechpartner: Bildungsreferent Marc Schmidt, 04351/ 77 17-19, Marc.Schmidt@sh.dlrg-jugend.de). 

Erweitertes Führungszeugnis - Gebührenbefreiung für Ehrenamtliche

Das erweiterte Führungszeugnis muss von der jeweiligen Person bei ihrer Meldebehörde beantragt werden. Dazu muss die Gliederung bestätigen, dass die Voraussetzungen für die Erteilung eines erweiterten Führungszeugnisses nach §30a Abs. 1 BZRG vorliegen.

Die Gebühren für die Ausstellung eines erweiterten Führungszeugnisses betragen 13,- EUR. Eine Gebührenbefreiung für die ehrenamtliche Tätigkeit bei gemeinnützigen Trägern ist vom Bundesamt für Justiz ausdrücklich vorgesehen und sollte daher von Ehrenamtlichen unbedingt beantragt werden!

Hier findet ihr einen entsprechenden Mustertext: